GroßhäckslerDie Schreinerei Lauterbach baut seit ihrer Gründung auf einen nachhaltigen Umgang mit zu verarbeitenden Materialien.

Für uns beginnt die Nachhaltigkeit schon beim Einkauf. Zuverlässige Lieferanten, die nicht den günstigsten Preis bieten, sondern in ihrer Firmenphilosophie ebenfalls auf Nachhaltigkeit und regenerative Rohstoffe setzen, sind für uns die richtigen Partner. Klar ist man im Wettbewerb nicht immer der preiswerteste, kann jedoch für sich behaupten etwas für seine Umwelt und kommende Generationen getan zu haben.

BrikettSeit der Firmengründung werden bei uns Holzabfälle im Werkstattofen verbrannt, um die Werkstatt zu heizen und um die Abfallmenge zu reduzieren. Seit 1995 werden alle Holz- und Papierabfälle von Metallresten etc. befreit, in einem Großhäcksler zerkleinert und in einer eigenen Presse brikettiert.

Bioflamm-Entgasungsbrenner mit RauchgasreinigungIm Laufe der vergangen Jahre ist die Produktion von der Massivholzverarbeitung hin zur Herstellung von Einbaumöbeln aus Spanplatten mit Kunststoffbeschichtung gewechselt. Damit ist die Abfallverwertung im Bezug auf eine Verbrennung aufwendiger geworden. Um den steigenden Anforderungen und den geforderten Emmisionswerten gerecht zu werden, wurde vor der Heizperiode 2014 in eine neuen Bioflamm-Entgasungsbrenner mit Rauchgasreinigung investiert. Die alte Anlage war nicht mehr in der Lage die nötigen Werte einzuhalten und hätte nur durch einen Bestandschutz weiter betrieben werden dürfen. Da eine Senkung der Emmissionswerte durch EU Vorgaben zum Ende 2014 vorgeschrieben wurde, entschieden wir uns zur schnellen Erneuerung der gesamten Anlage.

Ein hoher Kostenaufwand und eine Menge an strukturellen Umbauten der Anlage im Bezug auf die Pelletlagerung konnten dem Ziel der Nachhaltigkeit nicht im Wege stehen. So musste ein Mitarbeiter den alten Vorratsbehälter täglich 2 Stunden per Hand befüllen und Schlacke- /Aschereste entsorgen, was einen nicht unerheblichen Kostenaufwand bedeutete. Heute werden die selbst gepressten Pellets voll automatisch aus einem Vorratsraum dem Ofen zugeführt und je nach benötigter Wärmemenge verbrannt. Die so entstehende Lohnkostenersparnis trägt zu besserer Wirtschaftlichkeit nicht unerheblich bei.

Auf Grund einer fast doppelt so großen Heizleistung des Kessels wurde beschlossen den gesamten Bürotrakt mit allen Aufenthalts- und Wirtschaftsräumen mit an den Heizkreis der Werkstatt zu koppeln. Auch hier konnte die zuvor benötigte Menge an Erdgas mehr als halbiert werden.

Im Jahr 2008 wurde in eine Fotovoltaikanlage von über 900m² auf dem gesamten Firmendach investiert. Die erzeugte Energie wird an unseren Versorger verkauft und in das Leitungsnetz eingespeist. Auch hier zeigt sich deutlich die eingeschlagene Richtung der F. Lauterbach GmbH, die sich nicht scheut Geld zu investieren und auf die Zukunft zu bauen.

Zusammen mit einer Rohstofftrennung in der Restabfallentsorgung hoffen wir unser best mögliches für die Umwelt zu tun.

Das Abwiegen zwischen Wirtschaftlichkeit und dem Preisdruck im Wettbewerb müssen für diesen Weg in einem best möglichem Gleichgewicht stehen. Um dies zu erreichen, setzen wir auf ständige Marktanalysen und versuchen die Arbeit mit unseren Stärken zu verkaufen.